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Der Kreuzweg

Im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte man - wie in so vielen Kirchen - die facettenreiche, neugotische Ausstattung der Kirche entfernt. Die Bilder wurden aus den Rahmen herausgenommen und an den Längswänden angebracht. Die Rahmen wurden im Dachboden des Schwesternhauses aufbewahrt.

Eine großzügige Spende und die Mithilfe der Gläubigen gab der St.-Josefs-Gemeinde die Möglichkeit, die prächtigen Rahmen der 14 Kreuzwegstationen vom Dachboden holen zu lassen und von der Handwerkerfamilie Stuflesser, die sie hergestellt hatte, renovieren zu lassen. Pfarrer Herbert Fischer war auf den Namen gestoßen und hat die Werkstatt ausfindig gemacht.

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes (musikalisch mitgestaltet von der Frauenschola und dem Männerchor) mit Kirchenparade (Trachtenkapelle und Vereine) zum Fest Kreuzerhöhung Christi (September 1993) weihte die Gemeinde St. Josef ihren renovierten Kreuzweg in der Pfarrkirche ein.

Pater Benedikt Grimm OFM, der Guardian des Franziskanerklosters Vierzehnheiligen und Rektor der Basilika, nahm die Weihe des Kreuzweges vor. Nach alter Tradition gebührt den Franziskanern, deren Ordensbrüder auch den Dienst in der Jerusalemer Grabeskirche erfüllen, die Weihe der Kreuzwege.

Durch eine von vielen Gläubigen spontan und mit viel Arbeit angefertigte lange Fichten-Girlande zur Weihe geschmückt und hervorgehoben, dominierte der majestätische Kreuzweg von nun an wieder die Seitenwände der Pfarrkirche.